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Gesetzliche und behördliche Anforderungen ISO 9001

Gesetzliche und behördliche Anforderungen sind in der DIN EN ISO 9001 in 10 Abschnitten verankert. Die Norm fordert, dass sich Unternehmen mit den zutreffenden rechtlichen Anforderungen auseinandersetzen. Rechtliche Anforderungen finden wir im Kontext der Organisation, in der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, in den Kundenforderungen sowie in der Belieferung der Kunden. In den folgenden Abschnitten der Norm finden wir gesetzliche und behördliche Anforderungen:

  • 0.1 Einleitung Allgemeines
  • 1.0 Anwendungsbereich
  • 4.1 Verstehen der Organisation und ihres Kontextes
  • 4.2 Verstehen der Erfordernisse und Erwartung interessierter Parteien
  • 5.1.2 Kundenorientierung
  • 8.2.2 Bestimmen der Anforderungen für Produkte und Dienstleistungen
  • 8.3.3 Entwicklungseingaben (betrifft sowohl die Produkt- und Prozessentwicklung)
  • 8.4.2 Art und Umfang der Steuerung
  • 8.5.5 Tätigkeiten nach der Lieferung

In vielen Unternehmen werden die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz beschränkt. Bei der Einführung der DIN EN ISO 9001 werden die rechtlichen Themen nur am Rande bearbeitet. Ein ausführliches Rechtskataster muss nicht zwingend vorhanden sein. Trotzdem sollte man sich mit den rechtlichen Anforderungen auseinandersetzen und die Gesetze und Verordnungen auf EU und Bundesebene prüfen sowie den Handlungsbedarf für das Unternehmen ableiten. Selbst der Datenschutz ist in vielen Unternehmen nur unzureichend implementiert. Gesetzliche und behördliche Anforderungen zu ermitteln, umzusetzen ist eine der Hauptaufgaben bei der Implementierung der ISO 9001.

Rechtliche Anforderungen

Rechtliche Anforderungen im Kontext der Organisation.

  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Gefahrstoffverordnung
  • Abfallrecht (Kreislaufwirtschaftsgesetz)
  • Berufsgenossenschaft
  • Immissionsschutzrecht
  • Gesetze im Energiemanagement
  • Datenschutzgrundverordnung
  • Sanktionen

Mehrwert der ISO 9001

Der Mehrwert der ISO 9001 liegt im Wesentlichen in der Rechtssicherheit für das Unternehmen. Konsequente Umsetzung der gesetzlichen Forderungen schaffen Vertrauen bei den Kunden und nicht zuletzt bei Mitarbeitern und Führungskräften. Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen ist die Rechtssicherheit noch zu verbessern. Achten Sie bei der Einführung der ISO 9001 darauf, die für die Rechtssicherheit notwendigen rechtlichen Anforderungen zu ermitteln. Im zweiten Schritt Handlungsbedarfe für das Unternehmen und den Mitarbeitern abzuleiten und umzusetzen. Der letzte Schritt ist die Unterweisung der Mitarbeiter im Umgang mit den ermittelten Anforderungen. Diese Unterweisungen sollten wiederkehrend stattfinden.

Gesetzliche und behördliche Anforderungen können sein:

  • Produkthaftung
  • Reach
  • RoHs
  • DSGVO (Datenschutzgrundverordnung)
  • Konfliktmineralien

Umsetzung im Unternehmen

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